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Die Sonographie der Brust ist ein wichtiger Bestandteil der modernen Brustdiagnostik. Mit hochauflösendem Ultraschall lassen sich das Brustdrüsengewebe und oberflächlich gelegene Strukturen detailliert untersuchen – ohne Röntgenstrahlung. Besonders bei dichtem Brustdrüsengewebe, tastbaren Veränderungen oder unklaren Befunden kann die Mamma-Sonographie wichtige zusätzliche Informationen liefern. Flüssigkeitsgefüllte Zysten und solide Gewebeveränderungen lassen sich häufig voneinander unterscheiden und anhand ihrer Form, Begrenzung, Binnenstruktur und Durchblutung näher beurteilen. Je nach medizinischer Fragestellung beziehen wir auch die Achselregion und die dort gelegenen Lymphknoten in die Untersuchung ein. So können mögliche Veränderungen im Gesamtzusammenhang betrachtet werden. Die Mamma-Sonographie kann bei Beschwerden oder auffälligen Tastbefunden gezielt eingesetzt werden. Darüber hinaus ergänzt sie andere Verfahren der Brustdiagnostik, wenn eine weiterführende Beurteilung erforderlich ist. Vorliegende MRT-Aufnahmen, Mammographien oder weitere Voruntersuchungen können dabei unmittelbar in die Befundung einbezogen werden.
Welche zusätzlichen Informationen die Mamma-Sonographie liefern kann, hängt von der jeweiligen Ausgangssituation ab. Deshalb beziehen wir Beschwerden, Tastbefund, vorhandene Aufnahmen und die ärztliche Fragestellung in die Beurteilung ein. So lassen sich auffällige Veränderungen gezielt weiter einordnen und notwendige nächste Schritte fundiert planen.