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Die hochauflösende Sonographie eignet sich besonders zur Untersuchung der oberflächlich gelegenen Strukturen des Halses. Neben der Schilddrüse lassen sich auch Lymphknoten, Speicheldrüsen und weitere Halsweichteile detailliert und in Echtzeit darstellen. Bei der Sonographie der Schilddrüse beurteilen wir unter anderem ihre Größe, Form und Gewebestruktur. Auch Knoten und andere umschriebene Veränderungen können dabei erkannt und näher eingeordnet werden. Mithilfe der Farb- und Power-Doppler-Sonographie lässt sich zusätzlich die Durchblutung des Schilddrüsengewebes und einzelner Veränderungen untersuchen. Typische medizinische Fragestellungen sind Schilddrüsenknoten, eine Struma, entzündliche Veränderungen wie eine Thyreoiditis sowie die Verlaufskontrolle bereits bekannter Befunde. Auch vergrößerte oder auffällige Halslymphknoten können hinsichtlich ihrer Größe, Form, Binnenstruktur und Durchblutung differenziert beurteilt werden. Die Sonographie ermöglicht darüber hinaus eine detaillierte Untersuchung der Speicheldrüsen – beispielsweise bei Schwellungen, entzündlichen Veränderungen oder unklaren Raumforderungen. Bei bestimmten Fragestellungen kann eine ergänzende MRT der Halsweichteile sinnvoll sein.
Ob eine sonographische Untersuchung der Halsweichteile oder der Schilddrüse in Ihrem Fall sinnvoll ist, richtet sich nach Ihren Beschwerden, Ihrer Krankengeschichte und der konkreten ärztlichen Fragestellung. So entstehen Befunde, die eine gezielte weitere Diagnostik und Behandlung unterstützen.